Absatzminus von 14 Prozent zum Jahresauftakt: Reynolds senkt Gewinnprognose für 2003

Absatzminus von 14 Prozent zum Jahresauftakt
Reynolds senkt Gewinnprognose für 2003

Der US-Tabakkonzern R.J.Reynolds hat im ersten Quartal mehr verdient als erwartet. Gleichzeitig senkte er jedoch die Gewinnerwartung für 2003 und schickte damit seine Aktie auf Talfahrt.

Reuters NEW YORK. Das Unternehmen, das unter anderem die Zigarettenmarken Camel und Winston produziert, teilte am Freitag in New York mit, es habe im ersten Quartal 71 Mill. Dollar oder 84 Cent je Aktie verdient. Von Thomson First Call befragte Analysten hatten den Gewinn je Aktie im Durchschnitt mit 78 Cent prognostiziert. Der Umsatz sank den Unternehmens-Angaben zufolge um 20 % auf 1,22 Mrd. Dollar.

R.J.Reynolds senkte die Gewinnerwartung für 2003 auf 250 Mill. Dollar. Im Januar hatte das Unternehmen für 2003 noch einen Gewinn von 400 bis 465 Mill. Dollar prognostiziert. R.J.Reynolds und Altria, die Muttergesellschaft von Philip Morris USA, haben die Ausgaben für die Umsatzförderung erhöht, nachdem die Anhebung der Tabaksteuer in den USA den Wettbewerb mit Billig-Marken verschärft hatte.

Im ersten Quartal verzeichnete R.J.Reynolds einen Absatzrückgang um 14 %. Im Jahr 2003 rechnet das Unternehmens mit einem Rückgang des Zigarettenabsatzes in den USA um acht bis zehn Prozent.

Der Kurs der R.J.Reynolds-Aktie fiel am Freitag an der New Yorker Börse im Verlauf um 16 % auf 28,65 Dollar.

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