Absatzplus in rückläufigem Inlandsmarkt
Bacardi erhöht die Preise

Alkoholische Getränke wie Bacardi, Martini oder Sambuca werden pro Flasche rund 1 DM teurer: "Wir mussten die Preise den steigenden Kosten angleichen", sagte der Geschäftsführer von Bacardi Deutschland, Joachim Peycke, am Dienstag in Hamburg. Der Einzelhandel werde die Erhöhung voraussichtlich in den kommenden Wochen an den Verbraucher weiter geben.

dpa/ddp/vwd HAMBURG. Das Hamburger Spirituosenunternehmen Bacardi Deutschland hat seine Position in der Branche im vergangenen Geschäftsjahr eigenen Angaben zufolge glänzend behauptet. In einem immer noch rückläufigen Inlandsmarkt sei ein Absatzplus von 2,1 % auf rund 46,8 Mill. Flaschen erzielt worden, sagte Geschäftsführer Joachim Peycke am Dienstag. Im Jahr zuvor hatte die deutsche Tochter des weltweit agierenden Spirituosenkonzerns Bacardi Ltd, Bermuda, rund 45,8 Mill. Flaschen in Deutschland verkauft.

Der Umsatz des Unternehmens inklusive Branntweinsteuer sei, bedingt durch eine Verschiebung in der Absatzstruktur zu Gunsten der Produkte mit niedrigem Alkoholgehalt, um rund 2,7 % unter dem Vorjahr geblieben. Demnach erziele Bacardi Deutschland im Geschäftsjahr 2001 rund 577,7 Mill. Mark (Vorjahr: 593,4 Mill. Mark). Dagegen zeigten die um die Branntweinsteuer bereinigten Umsatzzahlen ein positives Ergebnis, wie Peycke betonte. Nach 404,5 Mill. Mark im Geschäftsjahr 2000 wurden im Berichtsjahr 404,9 Mill. Mark umgesetzt. Bedingt durch sonstige betriebliche Erträge wurden die Gewinne vor Steuern auf 15,3 Mill. Mark gesteigert.

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