"Abschiedsbrief" im Internet: Kim Schmitz sitzt im Knast

"Abschiedsbrief" im Internet
Kim Schmitz sitzt im Knast

Der in Bangkok festgenommene Münchener Internet-Unternehmer Kim Schmitz wird voraussichtlich noch in dieser Woche nach Deutschland ausgeliefert, wie die deutsche Botschaft mitteilte.

ap/dpa BANGKOK/HAMBURG. Schmitz war am Freitag auf Ersuchen der deutschen Botschaft in Thailand festgenommen worden. Bei der Münchener Staatsanwaltschaft liegt gegen ihn ein Haftbefehl wegen dringendem Tatverdacht auf Insiderhandel an der Börse vor.

Schmitz hatte im Internet erklärt, dass er mit Deutschland fertig sei und von Kriminellen bedroht werde. Anfang 2001 beteiligte sich der ehemalige Computer-Hacker mit seiner Kimvestor AG an der Rettung des Internet-Schnäppchenjägers Letsbuyit.com. Dort soll er den Aktienkurs künstlich in die Höhe getrieben haben. Der als Exzentriker geltende Unternehmer hat auch international Schlagzeilen gemacht, weil er für Hinweise auf die Ergreifung von Osama bin Laden eine Belohnung von zehn Mill. $ (11,35 Mill. ?) angeboten hat.

Der ehemalige Hacker mit dem Spitznamen "Dr. Kimble" wurde als IT-Sicherheitsberater und Unternehmer zu einem Star der New Economy. Später hatte seine Kenntnisse über Sicherheitslücken später an Firmen verkauft. Im Internet hinterließ er vor seinem Verschwinden einen Abschiedsbrief an seine Anhänger.

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