Abschläge von der Pension
Weniger Beamte vorzeitig im Ruhestand

Jeder dritte im vergangenen Jahr pensionierte Beamte hat sich aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in den Ruhestand verabschiedet. Insgesamt seien es rund 10 000 Beamte gewesen, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit.

HB/dpa WIESBADEN. Die Zahl der vorzeitigen Pensionierungen wegen Dienstunfähigkeit habe sich dennoch innerhalb von zwei Jahren halbiert: Im Jahr 2000 hatten sich noch knapp 21 000 Beamte aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig verabschiedet. Seit 2001 müssen Beamte Abschläge von der Pension hinnehmen, wenn sie vorzeitig ausscheiden. 2004 werden es 3,6 Prozent pro Jahr sein.

Im vergangenen Jahr sind nach Angaben der Statistiker 35 000 Beamte, Richter und Berufssoldaten in den Ruhestand getreten. Das waren rund 3500 weniger als im Vorjahr. Anfang 2003 bekamen somit insgesamt 834 000 ehemalige Beamte, Richter und Berufssoldaten oder deren Hinterbliebene Altersbezüge. Das waren laut Statistik zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Bund, Länder und Gemeinden zahlten dafür rund 24 Milliarden Euro (plus drei Prozent).

Einschließlich der ehemaligen Beamten von Post, Bahn, Deutschem Reich und anderen Einrichtungen erhielten Anfang dieses Jahres insgesamt 1,42 Millionen Menschen Altersbezüge aus öffentlichen Kassen, ein Jahr zuvor waren es 1,41 Millionen gewesen. 2002 wurden für diese Empfänger knapp 34 Milliarden Euro gezahlt (2001: 32,6 Milliarden Euro).

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