Abschluss des zweitägigen Gipfeltreffens in Mexiko
Staaten Mittelamerikas wollen Wirtschaftsentwicklung stärken

Die Staaten Mittelamerikas wollen sich gemeinsam für die wirtschaftliche Entwicklung der Region einsetzen.

WiWo/ap MERIDA/MEXICO. Zum Abschluss ihres zweitägigen Gipfeltreffens im ostmexikanischen Merida beschlossen die Staats- und Regierungschefs am Freitag den so genannten Plan Puebla Panama, der den Ausbau des Straßen- und Stromnetzes, ein einheitliches Zollsystem und den Aufbau einer Gaspipeline von Mexiko nach Panama vorsieht. Außerdem wollen sie sich stärker für die Menschenrechte engagieren.

Der Plan geht zurück auf eine Initiative des mexikanischen Präsidenten Vicente Fox; er war im vergangenen Jahr beim Mittelamerika-Gipfel verabschiedet worden. Kritiker sagen jedoch voraus, dass der Plan zu einer noch stärkeren Ausbeutung der indianischen Bevölkerung führen und ungezügelten Auslandsinvestitionen Tür und Tor öffnen werde. Die Staaten vereinbarten, ein gemeinsames Büro zum Schutz der Rechte von Flüchtlingen einzurichten. In ihrer Abschlusserklärung verurteilten sie außerdem den internationalen Terrorismus.

In diesem Jahr nahmen an dem Treffen, das zeitgleich mit dem G-8-Gipfel in Kanada stattfand, Staats- und Regierungschefs sowie mehr als 1 300 Wirtschaftsvertreter aus Guatemala, El Salvador, Honduras, Nicaragua, Costa Rica, Panama, Belize und Mexiko teil.

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