Abschreibungen drohen: Presse: Bisher keine Käufer für Comdirect-Töchter

Abschreibungen drohen
Presse: Bisher keine Käufer für Comdirect-Töchter

Der Online-Broker Comdirect hat nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" innerhalb der selbst gesetzten Frist, die zum Jahresende 2001 ablief, keine Käufer für die verlustreichen Filialen in Frankreich und Italien gefunden.

Reuters HAMBURG. Mit zwei Interessenten führe Comdirect noch weitere Verkaufsgespräche, berichtete die Zeitung unter Berufung auf einen Unternehmenssprecher in ihrer Donnerstagausgabe. Bis zum Frühjahr sollten die Verhandlungen abgeschlossen werden. Im vorigen Jahr habe Comdirect noch mit insgesamt fünf Interessenten verhandelt.

Sollte Comdirect keine Käufer für die Auslandstöchter finden, müsste das Unternehmen rund 180 Mill. Euro auf den Buchwert der Beteiligungen abschreiben, hieß es im Vorab-Bericht der Zeitung weiter.

Die mehrheitlich zur Commerzbank gehörende Broker hatte Mitte November angekündigt, seine Töchter in Italien und Frankreich verkaufen zu wollen, da dort die Gewinnschwelle in der angestrebten Zeit nicht zu erreichen sei. Der Geschäftsverlauf habe nicht den Erwartungen entsprochen, hatte es geheißen. Nach früheren Angaben der Bank hat Comdirect in Frankreich 15 500 Kunden, in Italien 550.

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