Abschwächung der Konjunkturerholung
US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend gefallen

Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung ist in der Woche zum 20. Juli saisonbereinigt um 21.000 auf 362.000 und damit auf den niedrigsten Stand seit Februar 2001 gefallen.

vwd WASHINGTON. Von vwd befragte Volkswirte hatten im Durchschnitt einen Anstieg um 1.000 erwartet. Für die Vorwoche wurden die Daten auf minus 24.000 auf 383.000 (vorläufig: minus 28.000 auf 379.000) revidiert. Den Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt gab das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mit 384.500 (Vorwoche revidiert: 392.000; vorläufig: 391.000) an.

In der Woche zum 13. Juli erhielten den weiteren Angaben zufolge 3,518 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung, das war eine Abnahme gegenüber der Vorwoche um 51.000. Volkswirte sagten, die Entwicklung der Erstanträge zeige, dass sich die Konjunkturerholung in den USA nun auch am Arbeitsmarkt zeige. Da sich die starke Konjunkturdynamik des ersten Quartals jedoch schon wieder abgeschwächt habe, könne sich die Entwicklung am Arbeitsmarkt auch wieder zum Negativen wenden. Mitarbeiter des Arbeitsministeriums warnten zudem davor, die Daten zu überinterpretieren, da diese in der laufenden Jahreszeit starke Schwankungen aufweisen würden.

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