Abschwung der US-Wirtschaft nicht zu erwarten
Chef-Ökonom des Weißen Hauses sieht Ölpreis nicht als bedrohlich an

dpa-afx WASHINGTON. Nach Ansicht des Chef-Ökonomen des Weißen Hauses, Martin Baily, dürfte der derzeit hohe Ölpreis keinen Abschwung der US-Wirtschaft verursachen. Wie er am Dienstag in Washington im Gespräch mit Journalisten sagte, ist die US-Ökonomie stark geworden und hat sich stärker als erwartet entwickelt. Eine "harte Landung" der Wirtschaft hält Baily für unwahrscheinlich.

Der Experte prognostizierte für das dritte Quartal eine Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der Vereinigten Staaten, die leicht unter der Marke von 3,0% bleiben werde. Im vierten Quartal sei aber wieder mit einem BIP-Wachstum von etwa 3,0% zu rechnen.

Ein starkes Produktivitäts-Wachstum, ein Haushaltsüberschuss und eine anhaltende Konsumentennachfrage seien alles Faktoren, die dazu beitragen sollten, die Wirtschaft weiterhin auf Wachstumskurs zu halten. Außerdem seien die USA im Verhältnis zum BIP weniger vom Öl abhängig, als das während der Ölkrise der Siebziger Jahre der Fall gewesen sei.

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