Abschwung in den USA verlangsamt sich
Index der US-Frühindikatoren steigt stark an

Der Index der Frühindikatoren für die Wirtschaftsentwicklung in den USA ist im November im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Prozent auf einen Indexstand von 109,7 gestiegen.

vwd WASHINGTON. Analysten hatten im Vorfeld der Veröffentlichung mit einem Anstieg um 0,3 Prozent gerechnet. Für den Oktober wurde die Index-Zunahme auf 0,1 Prozent revidiert, nachdem zunächst ein Plus von 0,3 Prozent genannt worden war.

Wie der Conference Board am Mittwoch weiter berichtete, fiel der Index der gleichlaufenden Indikatoren um 0,2 Prozent auf 115,5. Der Index der nachlaufenden Indikatoren verringerte sich um 0,7 Prozent auf 103,1. Den Angaben zufolge wiesen sechs der zehn Einzelkomponenten des Frühindikators im November eine Zunahme auf.

Den stärksten positiven Einfluss hatten dabei die Entwicklung der Erstanträge auf Arbeitslosenversicherung, der Zinsspread und die Aktienkurse. Negative Einflüsse kamen dagegen u.a. von den Arbeitsstunden in der Industrie und den Auftragseingängen.

Laut Conference Board deuten die Daten insgesamt darauf hin, dass die Rezession in den USA nicht weiter an Schärfe gewinnen wird. Es zeige sich vielmehr, dass der Abschwung an Tempo verliere, sagte ein Mitarbeiter des Forschungsinstituts. Dennoch werde die US-Wirtschaft kurzfristig weiter schwach bleiben.

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