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Abseits der Börse

Neben dem Börsenhandel gibt es noch eine weitere Möglichkeit, Wertpapiere zu kaufen oder zu verkaufen: außerbörsliche Handelssysteme. Wer seine Aufträge dorthin schickt, macht seine Geschäfte direkt mit dem Makler.

nac DÜSSELDORF. Wichtiger Vorteil: Bevor der Investor einen Auftrag gibt, bekommt er von seinem Handelspartner einen verbindlichen Kurs gestellt. Nur wenn ihm der Kurs zusagt, schickt er die Order ab. Bei regulären Börsen ist das anders: Hier erfährt der Anleger erst später, zu welchem Kurs er genau ge- oder verkauft hat. Als zusätzlichen Service bieten einige Anbieter außerdem Handelszeiten an, die über die Öffnungszeiten normaler Börsen weit hinausgehen.

Dass sich Makler diesen Extra-Service durch etwas größere Spreads bezahlen lassen, ist nahe liegend. Ein Nachteil ist überdies, dass der Anleger relativ ungeschützt ist. Investoren handeln mit einem professionellen Marktteilnehmer auf der Gegenseite, auf dessen faire Preisfeststellung sie sich verlassen müssen. Eine Handelsüberwachung gibt es nicht.

Um die Vorteile von börslichem und außerbörslichem Handel zu verbinden, hat die Düsseldorfer Börse zusammen mit Lang & Schwarz und vwd vor einigen Monaten dass System "Quotrix" gestartet. Das System arbeitet wie eine außerbörsliche Plattform, die allerdings von der Börse überwacht wird. Bislang können Kunden von 1822direkt, Fimatex und S-Broker über das System handeln.

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