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Absteiger suchen Anschluss

Nach ihrem dürftigen Einstand im Fußball-Unterhaus wollen die Erstliga-Absteiger 1. FC Köln, TSV 1860 München und Eintracht Frankfurt in der 2. Bundesliga den Anschluss nach oben herstellen.

dpa MÜNCHEN. Nach ihrem dürftigen Einstand im Fußball-Unterhaus wollen die Erstliga-Absteiger 1. FC Köln, TSV 1860 München und Eintracht Frankfurt in der 2. Bundesliga den Anschluss nach oben herstellen.

Nach drei Spieltagen rangieren die Etatkönige nur in der zweiten Tabellenhälfte - bereits fünf Punkte hinter Spitzenreiter Spvgg Greuther Fürth. Die Franken unter Trainer Benno Möhlmann sind die einzige Mannschaft im bezahlten Fußball, die in dieser Spielzeit noch keinen einzigen Punkt abgegeben hat.

Möhlmann kann am 4. Spieltag bei der noch sieglosen Eintracht aus Trier wieder auf seine Defensivkräfte Tomas Votava und Frédéric Page zurückgreifen. Zusätzliche Motivation könnte den Franken am Sonntag auch die auf 600 000 ? angehobene Aufstiegsprämie verschaffen. Bei den Trierern keimt nach dem jüngsten Testspiel-Sieg gegen Bundesligist 1. FC Nürnberg die Hoffnung auf bessere Zeiten.

Eintracht Frankfurt will nach der jüngsten Niederlage bei Konkurrent Köln gegen Aufsteiger Dynamo Dresden den zweiten Heimsieg der Saison einfahren. "Wir müssen laufstark und aggressiv sein und unsere Chancen konsequent nutzen", fordert Trainer Friedhelm Funkel. Kölns Trainer Huub Stevens setzt bei Schlusslicht Karlsruher SC auf Sieg - und auf Nationalspieler Lukas Podolski, der beim 2:0-Heimsieg der Domstädter gegen Frankfurt sein erstes Saisontor erzielte.

Als letzter der drei Absteiger müssen die "Löwen" bei Aufsteiger RW Erfurt antreten. Dabei muss Trainer Rudi Bommer möglicherweise auf seinen Routinier Harald Cerny verzichten, der erneut über Bandscheibenbeschwerden klagt.

Nach seiner Verletzung hofft der bereits drei Mal erfolgreiche Stürmer Sebastian Helbig beim Tabellenzweiten Erzgebirge Aue im Heimspiel gegen LR Ahlen auf eine Rückkehr ins Team der Sachsen. Der Tabellendritte MSV Duisburg empfängt am Sonntag im Ruhrpott-Derby Aufsteiger Rot-Weiß Essen, Pokalfinalist Alemannia Aachen muss bei der Spvgg Unterhaching unter Weltmeister Andreas Brehme antreten.

Bereits am Freitagabend treffen Wacker Burghausen und Aufsteiger 1. FC Saarbrücken aufeinander. Bei Mitfavorit Energie Cottbus wird beim Heimspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen Gunnar Berntsen im Tor stehen, der Stammkeeper Tomislav Piplica nach dessen Schulterbruch in Saarbrücken vertritt. Die Gäste aus dem Ruhrgebiet müssen ohne die verletzten Chiquinho und Bojko Velichkov antreten.

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