Abstimmung kostet 18 Mill. DM
Bosnien-Herzegowina: OSZE will Wahlen nur noch im November bezahlen

dpa SARAJEVO. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) will nach der Wahl am 11. November keine weiteren Wahlen in Bosnien-Herzegowina mehr bezahlen. "Das sind die letzten von der OSZE finanziell getragenen Wahlen", erklärte die OSZE-Wahldirektorin Kare Vollan in einer am Mittwoch in Sarajevo verbreiteten Erklärung.

"Ich ermuntere die bosnischen Institutionen, sich auf die Übernahme der Verantwortung für die Verwaltung und Finanzierung vorzubereiten", erklärte Vollan. Die allgemeinen Wahlen am 11. November sind die sechste Abstimmung seit dem Ende des Bosnien- Krieges 1995. Die OSZE stellt mehr als 18 Mill. DM dafür bereit.

Es werden die Parlamente des Gesamtstaates, der bosnischen Serbenrepublik und der moslemisch-kroatischen Föderation gewählt. Bestimmt wird auch ein neuer Präsident der Serbenrepublik. Die Mandate werden nur für zwei Jahre erteilt.

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