Abtrünnige Splittergruppe der IRA kämpft gegen Friedensprozess in Irland
4 Mutmaßliche Mitglieder der "Real IRA" festgenommen

afp DUBLIN. Die irische Polizei hat vier mutmaßliche Mitglieder der militanten nordirischen Untergrundorganisation "Real IRA" festgenommen. Drei Männer und eine Frau seien in Dundalk an der Grenze zu Nordirland im Zusammenhang mit den Ermittlungen zum Anschlag von Omagh festgenommen worden und würden verhört, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Ihnen werde "die Führung einer ungesetzlichen Vereinigung" vorgeworfen.

Das Attentat von Omagh mit 29 Toten und rund 300 Verletzten 1998 war das schlimmste seit Beginn des 30 Jahre währenden Nordirland-Konflikts. Die "Real IRA" hatte sich dazu bekannt. Auch seither machte die abtrünnige Splittergruppe der Untergrundorganisation IRA wiederholt durch Bomben- und Granaten-Anschläge von sich reden. Sie kämpft gegen den Friedensprozess in Nordirland.

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