Abwärtstrend bei Gold hält an

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Abwärtstrend bei Gold hält an

Gold hat zum Wochenstart im europäischen Geschäft weiter nachgegeben. Die Investoren rechneten nun, da die von den USA angeführten Truppen nach Bagdad vorgestossen sind, mit einem baldigen Ende des Kriegs im Irak. Dementsprechend lasse die Nachfrage nach dem "sicheren Hafen" Gold nach, erklärten Händler. Auch die festeren Aktienmärkte und die Stärke des Dollar belasteten das gelbe Metall.

Reuters LONDON. "Gold schwächt sich weiter ab, weil sich der Irak-Krieg dem unvermeidbaren Ende nähert," hiess es in einem Kommentar von UBS Warburg. Wie weit Gold fallen werde, dürfte davon abhängen, wie sehr der Dollar anziehe.

Zum europäischen Geschäftsschluss notierte die Feinunze Gold bei 321,90/322,65 Dollar nach 325,35/326,05 Dollar am Freitagabend in New York. Das zweite Londoner Fixing erfolgte bei 319,90 Dollar nach 319,75 Dollar am Vormittag und 323,80 Dollar am Freitagnachmittag.

Gold, das noch Mitte Februar 388,50 Dollar markiert hatte, könnte im Falle einer schnellen Einnahme Bagdads durch die alliierten Truppen bis gegen 300 Dollar fallen, hiess es in einer Analyse der Societe Generale.

Wie es nach einem Ende des Krieges weitergehen werde, darüber waren sich die Experten allerdings uneins. Einige gingen davon aus, dass zu diesem Zeitpunkt realisiert werde, dass es nicht gut um die US-Wirtschaft steht und daher Aktien und Dollar unter Druck geraten könnten. Dies wiederum würde das Edelmetall stützen. Andere Marktbeobachter schlossen einen weiteren Rückgang des Goldpreises aufgrund der schwachen physischen Nachfrage nicht aus.

Silber notierte zuletzt bei 4,43/4,45 nach 4,39/4,41 Dollar zu Wochenschluss in New York. Platin verbilligte sich auf 609,50/614,50 von 617/622 Dollar. Palladium fiel auf 170/176 von 173/178 Dollar.

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