Abwärtstrend
Dax beendet Woche mit Kursverlusten

An der Spitze der Verlierer stehen wieder einmal die Technologiewerte.

ddp FRANKFURT/MAIN. Der deutsche Aktienmarkt hat die Woche mit Kursverlusten beendet. Der Deutsche Aktienindex (Dax) schloss am Freitag bei 6 851,69 Punkten. Das waren 107,81 Zähler weniger als am Vortag. Das Tageshoch markierten 7 013,07 Punkte, das Tief lag bei 6.831,40 Zählern.

Der Euro gewann am Freitag deutlich an Wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) stellte den Referenzkurs am Mittag in Frankfurt bei 0,8673 US-$ fest. Das waren 0,0142 US-$ mehr als am Vortag. Gegenüber der D-Mark verbilligte sich die amerikanische Währung von 2,2926 auf 2,2551 Mark. Am Devisenmarkt notierte der Euro um 20.00 Uhr bei 0,8621 US-$.

Das Dilemma der US-Wahl beherrschte am Freitag weiter den Markt. Zudem habe es von der Charttechnik her bei einigen Werten Verkäufe gegeben, sagte ein Händler auf Anfrage. "Zahlen spielen derzeit keine Rolle, nur Aussichten", beschrieb der Experte die Stimmung vor allem mit Blick auf Siemens und Infineon, die nach Rekordbilanzen und zurückhaltenderen Aussichten seit Tagen unter Druck stehen. Die Umsätze hätten am Freitag angezogen, so dass für die Händler erstmals wieder "normales Volumen" zu bewältigen war.

Die Verliererliste führten wie schon an den Vortagen die Technologiewerte an. Infineon sanken um 3,31 auf 43,70 Euro (-7,04 %). SAP gaben 12,72 auf 211,00 Euro ab (-5,69 %). Epcos verbilligten sich um 4,85 auf 88,90 Euro (-5,17 %). Über Zuwächse freuten sich Henkel mit einem Plus von um 1,65 auf 77,00 Euro (+2,19 %). Allianz stiegen um 5,12 auf 406,13 Euro (+1,28 %) und Eon um 0,50 auf 64,00 Euro (+0,79 %).

Die Kurse am Neuen Markt sind am Freitag weiter gefallen. Der Nemax-50-Index notierte zum Handelsschluss bei 4 081,62 Punkten, einem Minus von 102,41 Zählern. Von seinem Tageshoch bei 4 253,33 Punkten verschlechterte sich der Index zwischenzeitlich bis auf 4.006,03 Zähler. Unter kräftigem Druck standen besonders Infomatec, Pixelpark und Pandatel. Fester notierten hingegen United Internet, Broadvision und Telegate. Die Nebenwerte an der Frankfurter Wertpapierbörse konnten sich dem Sog nicht entziehen. Der SDAX sank um 23,25 Punkte auf 3.237,43 Zähler, der MDax büßte 23,71 Punkte auf 5 003,26 Zähler ein. An der Spitze der Verlierer standen Heidelberger Zement, Software und ProSiebenSAT.1. Gesucht waren hingegen Hochtief, Ergo und IVG. Der Euro-Stoxx 50 tendierte ebenfalls leichter. Der Index der europäischen Großkonzerne ging bei 4 934,47 Punkten aus dem Handel. Dies waren 83,22 Zähler weniger als am Donnerstag. Die Baisse der Technologiewerte setzte sich auch hier fort.

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