Abwärtstrend im Bauhauptgewerbe hält an
Deutsche Industrieproduktion steigt im Juli um 3,5%

Nach dem Einbruch im Juni sieht das Finanzministerium die Zeichen nun wieder auf Wachstum.

dpa-afx BERLIN. Die Industrieproduktion in Deutschland ist im Juli gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt um 3,5% gewachsen. Im Juni war sie um 3,7% gegenüber dem Vormonat eingebrochen. Wie das Finanzministerium heute in Berlin mitteilte, stieg der Ausstoß der Industrie im Juli gegenüber dem Vorjahr nach vorläufigen Zahlen arbeitstäglich bereinigt um 5,5%. Im Juni wurde im Jahresvergleich noch ein arbeitstäglich bereinigter Anstieg von 2,0% verzeichnet.

Die Abschwächung der deutschen Industrieproduktion im Juni gehe wohl auf Sonderfaktoren zurück und sei nunmehr fast wieder ausgeglichen, berichtete das Finanzministerium. Die Produktion des verarbeitenden Gewerbes stieg im Juli saisonbereinigt um 3,4% und die Leistung des Bauhauptgewerbes um 1,8%.

In den alten Bundesländern habe die Industrieproduktion im Juli im Vormonatsvergleich saisonbereinigt um 3,5% zugelegt. In den neuen Bundesländern nahm sie um 4,4% zu. Im Vorjahresvergleich beobachtete das Finanzministerium im Juli arbeitstäglich bereinigt eine Zunahme der industriellen Erzeugung um 0,6% nach minus 1,2% im Juni.

Im Zweimonatsvergleich Juni/Juli gegenüber April/Mai ergab sich für die Industrieproduktion bundesweit noch ein leichter Rückgang um 0,7%. Dabei hat sich der bisherige Abwärtstrend im Bauhauptgewerbe (-5,9%) fortgesetzt. Das verarbeitende Gewerbe verzeichnete im Zweimonatsvergleich einen Rückgang um 0,2%.

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