Abwehrmaßnahmen
So können Sie sich gegen Spam wehren

Um von vorneherein die Masse der Spams zu begrenzen, gibt es eine Reihe von Maßnahmen, die jeder Nutzer ohne großen Aufwand beherzigen kann.

hon DÜSSELDORF.



  • Antworten Sie niemals auf Spam-Mails - nicht einmal, um sich zu beschweren, oder sich vom Verteiler streichen zu lassen! "Wenn in einer Mail steht, dass Sie sich mit einer E-Mail an eine bestimmte Adresse aus dem Verteiler abmelden können, so schicken Sie dorthin keinesfalls eine E-Mail", schreibt Heiko Rittelmeier, Betreiber der Webseite computerbetrug.de. Der einzige Zweck einer solchen Textpassage sei, herauszufinden, ob die Mails wirklich gelesen würden. "E-Mail-Adressen, die von einem menschlichen Wesen genutzt werden, sind für Spam-Versender wesentlich mehr wert als solche, bei denen dies nicht bekannt ist", so Rittelmeier.





  • Kaufen Sie keine Produkte aus Werbemails. "Je weniger Leute die beworbenen Produkte kaufen, desto sinnloser werden die Mails", schreibt die Software-Firma Shamrock auf ihren Anti-Spam-Seiten.





  • Seien Sie vorsichtig, wem Sie Ihre Mail-Adresse mitteilen. So empfiehlt sich beispielsweise bei Einträgen in Newsgroups, statt der hauptsächlich benutzten Mail-Adresse eine Zweit-Adresse anzugeben. Ganz Gerissene gehen noch einen Schritt weiter: sie geben veränderte E-Mail-Adressen an, machen ihre Gesprächspartner aber im Text darauf aufmerksam. So wird beispielsweise aus donald.duck@yahoo.com donald.duck123@yahoo.com. Menschliche Nutzer werden im Text darauf aufmerksam gemacht, die "123" zu streichen. Die Programme, die für Spam-Versender massenhaft Adressen absaugen, speichern aber die gefälschte Adresse.





  • Veröffentlichen Sie auf Ihrer eigenen Webseite keine E-Mail-Adresse, sondern Mail-Formulare.





  • Benutzen Sie Spam-Filterprogramme. Mit diesen kann man ankommende Mails nach Betreff, Absender oder Schlagwörter sperren. Eine Übersicht finden Sie beispielsweise unter http://www.ges-training.de/Expertentips/Tools/Anti-Spam.html



Als effektivsten Weg, gegen lästige Spammer vorzugehen, empfiehlt Rittelmeier eine Beschwerde bei deren Provider. Meistens unterhielten diese eine spezielle Adresse nach dem Muster abuse@provideradresse. Um den Provider herauszufinden, sollte der Nutzer nicht nach der Absendersadresse gehen, sondern in den Mail-Header schauen. Bei Yahoo-Mail beispielsweise steht oben rechts die Schaltfläche "Full Header". Mehr zum Thema Mail-Header finden Sie unter http://www.stopspam.org/email/headers/headers.html

Einen Überblick über Anti-Spam-Seiten im Internet gibt es unter http://dmoz.org/World/Deutsch/Computer/Internet/Mi%dfbrauch/Spam/.

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