AC Perugia feuert Ahn
"Wer Italien eliminiert, kommt nicht zurück"

Der italienische Serie A-Club AC Perugia, Arbeitgeber des südkoreanischen Golden-Goal-Getters Jung-Hwan Ahn, wird den ende Juni auslaufenden Vertrag mit seinem Stürmer nicht verlängern: "Wer Italien eliminiert, kommt nicht mehr zu uns zurück."

dpa DAEJEON. Mit seinem Golden Goal gegen Italien hat Jung-Hwan Ahn sein Heimatland Südkorea ins WM-Viertelfinale und sich selbst wahrscheinlich um seinen Arbeitsplatz gebracht. Der italienische Serie A-Club AC Perugia will den Mittelfeldspieler nicht mehr. "Wer Italien eliminiert, kommt nicht mehr zu uns zurück", erklärte Club-Präsident Luciano Gaucci.

Auch Trainer Serse Cosmi forderte die Clubführung auf, den am 30. Juni auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern und den von Busan ausgeliehenen Koreaner nicht für die vereinbarten drei Millionen Euro zu verpflichten. "Ahn hat seine Pflicht getan, aber ich will ein Signal für den italienischen Fußball setzten und statt Ahn Fabio Gatti spielen lassen", sagte Cosmi am Mittwoch der "La Repubblica".

Ahn war in der Serie A nie über eine Reservistenrolle hinausgekommen. Der exzentrische Club-Chef Gaucci hatte den 26- jährigen Südkoreaner vor einem Jahr aus einer Laune heraus verpflichtet. Nachdem er dem jetzt für den AC Parma spielenden Japaner Nakata Hidetoshi in Italien zum Durchbruch verholfen hatte, wollte er das Kunststück mit einem Chinesen und einem Südkoreaner wiederholen. Der Chinese Ma kam bis zu seiner Rückkehr jedoch nie zum Einsatz. Ahn saß meist auf der Bank.

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