ACG will 2002 profitabel abschließen

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ACG will 2002 profitabel abschließen

Der Wiesbadener Chipkarten-Broker ACG will im laufenden Jahr wieder Gewinne erwirtschaften und peilt dabei einen Umsatz auf Höhe des Jahresumsatzes 2000 an.

rtr FRANKFURT. "Wir wollen das laufende Geschäftsjahr profitabel abschließen," sagte ACG-Vorstandssprecher Markus Solibieda in einem Interview mit der "Börsen-Zeitung" (Donnerstagausgabe). Beim Umsatz wolle das am Neuen Markt notierte Unternehmen wieder das Niveau von 2000 erreichen. Damals hatte ACG einen Jahresumsatz von 362 Mill. ? verbucht. Ferner bekräftigte Solibieda noch einmal die Umsatzerwartung für das abgelaufene Geschäftsjahr 2001 und kündigte einen Verlust im Rahmen früherer Prognosen an.

Nach den Worten des ACG-Vorstandssprechers wird allgemein davon ausgegangen, dass sich im Halbleitermarkt eine Trendwende einstellt. In den Büchern der ACG werde der Aufschwung aber erst im dritten und vierten Quartal 2002 zu sehen sein, sagte Solibieda. Nach Einschätzung des US-Marktforschungsinstituts Gartner Dataquest verbuchte die Chipbranche im vergangenen Jahr ihren schärfsten Absatzeinbruch seit Bestehen der Branche. In einer Prognose vom Dezember ging das Institut von einem Rückgang der Halbleiter-Umsätze weltweit um rund ein Drittel aus mit prozentual zweistelligen Umsatzrückgängen bei den weltweit größten Herstellern.

Zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2001 hieß es, ACG werde das Umsatzziel erreichen. Zuletzt hatte ACG im November seine Umsatzprognose von 340 Mill. ? für 2001 noch einmal bekräftigt und einen Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von bis zu acht Mill. ? in Aussicht gestellt. Zur Verlusterwartung für das abgelaufene Geschäftsjahr sagte Solibieda dem Blatt: "Was das Ergebnis anbetrifft, werden wir ebenfalls in der prognostizierten Bandbreite landen, also bei einem Ebitda-Verlust im einstelligen Millionenbereich."

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