Acht Anbieter erhielten die Note mangelhaft
Kostenlose E-Mail-Anbieter weisen erhebliche Mängel auf

Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest bei der Überprüfung von Sicherheit, Verfügbarkeit, Handhabung und Service sowie der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) bei 24 bedeutenden Freemail-Diensten.

ddp BERLIN. Acht der Anbieter erhielten wegen gravierender Sicherheitslücken die Note mangelhaft. Dazu gehören Abacho-Mail, altavista-email, Berlin.de-Mailbox, clickfish, Community, Lycos mail, Myokay und smartvia. Nur web.de und GMX sind nach Meinung der Warentester sicher. Auch ein Nutzer kostenloser Dienste hat nach Ansicht der Stiftung Warentest Anspruch auf ein geschütztes Postfach, zumal er im Gegenzug Werbung akzeptieren müsse. In der Realität sei so manche Mailbox Hackerangriffen schutzlos ausgeliefert. Der Verkauf der Adressen ist oft nicht ausgeschlossen, was eine Belästigung durch Werbesendungen nach sich ziehen könne. Bei Problemen würden Nutzer oft mit ungenauen Standardantworten abgespeist, und mancher E-Mail-Versand sei nicht viel schneller als das traditionelle Postauto.

Einige Dienste behielten sich das Recht vor, ohne Vorwarnung kostenpflichtig zu werden oder ihren Nutzern fristlos das elektronische Postfach zu kündigen. Dabei bewegten sich die Freemail-Anbieter mitunter am Rande der Legalität. Negative Spitzenreiter seien hier der Microsoft-Anbieter Hotmail und Altavista, die in ihren AGB mehrfach gegen geltendes deutsches Recht verstießen.

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