Acht Prozent weniger Reisende
Luftverkehr bleibt in der Flaute

Der Luftverkehr in Deutschland bleibt angesichts der schwachen Konjunktur in der Flaute. In den ersten sieben Monaten 2002 ging die Zahl der Reisenden an den Flughäfen um 8,3 % auf 37,7 Millionen zurück.

HB/dpa WIESBADEN. Das teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit. Auf innerdeutschen Routen wurden 11,1 Mill. Passagiere gezählt (minus 8,5 %), ins Ausland flogen 26,6 Millionen Menschen (minus 8,3 %). Ferienziele, aber auch die USA verzeichneten massive Rückgänge.

Das wichtige Mittelmeer-Urlaubsland Spanien verlor von Januar bis Juli 11,2 % und wurde nur noch von 4,6 Millionen Fluggästen aus Deutschland angesteuert. Besonders groß war das Minus mit 18,3 % auf den Balearen mit der Urlaubsinsel Mallorca. Nach Tunesien flogen fast 37 % weniger Reisende. Im dortigen Djerba waren im April bei einem Terroranschlag 19 Menschen getötet worden, darunter 14 Deutsche. In die USA flogen 14,6 % weniger Passagiere.

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