Achtbarer Abschied nach 0:0 beim FC Chelsea: VfB Stuttgart scheitert in der Champions-League

Achtbarer Abschied nach 0:0 beim FC Chelsea
VfB Stuttgart scheitert in der Champions-League

Der VfB Stuttgart hat das Viertelfinale in der Fußball-Champions-League verpasst. Auch für Manchester United und Juventus Turin ist der Traum vom Finale vorbei. Die Schwaben verabschiedeten sich jedoch achtbar aus dem lukrativen Abenteuer Champions League.

HB LONDON. Der Bundesliga-Dritte bemühte sich zwar zwei Wochen nach der unglücklichen 0:1-Heimniederlage gegen den FC Chelsea unermüdlich und mit imponierender Moral um die Wende. Doch fehlte der Offensivabteilung vor 36 657 Zuschauern die Durchschlagskraft, um den allenfalls in der Abwehrarbeit überzeugenden Tabellenzweiten der Premier League zu stürzen. Unter dem Strich endet die erste Champions League-Teilnahme der Stuttgarter mit einer Brutto-Einnahme von über 20 Mill. ?.

Beide Mannschaften legten von Anfang an ein enormes Tempo vor, lieferten sich viele neutralisierten sich aber weitgehend im Mittelfeld. Die Stuttgarter, in der Bundesliga die mit Abstand abwehrstärkste Mannschaft, standen zwar in der Defensive mit dem brillanten Zvonimir Soldo als Stratege wie gewohnt sicher und kompakt. Doch im Spielaufbau taten sich die Schwaben gegen die ebenfalls dicht gestaffelte Deckung der Gastgeber sehr schwer. Alexander Hleb kam als Antreiber kaum zur Geltung, von den Flügeln mit Alexander Hinkel und Philipp Lahm fehlten die Impulse, und im Angriff präsentierte sich Cacau als Totalausfall. Trainer Felix Magath reagierte noch vor der Pause und wechselte den Brasilianer in der 40. Minute gegen den Ungarn Imre Szabics aus.

Die klare Chance zur Führung hatte in der ersten Halbzeit keine der beiden Teams. Der VfB versuchte es mit Fernschüssen des insgesamt enttäuschenden Kevin Kuranyi (19.) und Szabics (42.), doch die waren eine Beute von Chelsea-Torhüter Carlo Cudicini. Auf der Gegenseite liefen alle gefährlichen Angriffe über die linke Seite, wo Alexander Hinkel und Fernando Meira den agilen Iren Damien Duff nie in den Griff bekamen. Er scheiterte mit seinem Schuss in der 7. Minute aber ebenso an VfB-Torhüter Timo Hildebrand wie bei seinem Alleingang in der 22. Minute.

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