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Achtung, gute Nachrichten!

Will denn niemand mehr gute Nachrichten hören oder lesen? Gibt?s denn überhaupt noch Gute?

Die Meldungen von der Deutschen Telekom signalisieren letztlich doch Hoffnungsvolles - für Aktionäre jedenfalls: Übergangschef Sihler will noch mehr Personal einsparen als bisher bekannt. Für die Betroffenen kann das - natürlich - sehr schmerzhaft sein. Aber für die Stabilisierung des Konzerns sind solche Einschnitte unumgänglich. Vielleicht sollten wir, die Medien, umdenken und das Negative stets ins Positive drehen.

Die Idee ist nicht ganz neu, wurde jetzt aber von Teilnehmern unserer "Aktion Optimismus" aufgegriffen. So schreibt mir Hans Schoen, wir sollten nicht Entlassungszahlen verkünden, sondern zum Beispiel melden, wenn 15 Mittelständler 500 Leute einstellen. Wenn wir das Positive hervor heben, werden die Menschen auch wieder ans Positive glauben. Unser Zuschauer zitiert weiter den Spruch eines Geschäftsmanns: "Wenn sie glauben, sie sind ein Hund, werden sie eines Tages anfangen zu bellen."

Ich habe daraufhin einmal alle an sich guten Meldungen aus der täglichen Nachrichtenflut herausgefiltert, und zwar aus dem gestrigen Angebot der Nachrichtenagenturen. Und siehe da: Es gibt sie, die "Good News" - und nicht zu knapp:

- EZB-Chef Duisenberg sieht keine Deflationsgefahr
- Duisenberg weiter: Inflation 2003 knapp unter 2 %
- Wirtschaftliche Lage im Mittelstand stabilisiert
- Umsatzsprung bei Auto-Zulieferern erwartet
- Thyssen/Krupp erwartet leichten Aufwärtstrend
- Infineon: Kleine Anzeichen für Erholung
- SAP sieht gute Chancen für Marktanteilsgewinne

Was aber macht die Börse? Die guten Nachrichten sind eben nur die halbe Wahrheit, höchstens ...

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