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Ad acta gelegt

Microsoft und AOL Time Warner haben ihre seit Wochen anhaltenden Gespräche nun endgültig abgebrochen. In einem Gemeinschaftsprojekt wollten die Konzerne die nächste Windows Version mit integriertem AOL-Internet Dienst auf den Markt bringen.

Zu viele offene Streitfragen scheinen der Grund für den Misserfolg zu sein: Microsoft hatte im Austausch für die Integration des AOL-Internetzugangs gefordert, dass die AOL - Software die eigene digitale Audio- und Videotechnologie unterstützen sollte. Zudem beharrte der Softwaregigant darauf, neben dem E-mail-Dienst von AOL das eigene Instant-Message-Produkt für Echtzeitmitteilungen anzubieten.

Microsoft

hat nun AOL-Time um eine Verzichtserklärung gebeten. Der Softwarekonzern will gerichtlichen Ansprüchen aus den gescheiterten Verhandlungen aus dem Weg gehen und eine zukünftige Zusammenarbeit ermöglichen. Microsoft sicherte zugleich den reibungslosen Betrieb der AOL-Anwendung auf dem neuen Windows XP zu
. Der Abbruch der Verhandlungen scheint das Aus einer jahrelangen erfolgreichen Kooperation. Bis Januar dieses Jahre hatte Microsoft zusätzlich zu seiner Windows-Betriebssystemsoftware AOL - Software für den Internetzugang vertrieben. Eine Verlängerung der Vertriebskooperation steht noch aus.

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