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Addi Furler gestorben - Sportjournalist der ersten Stunde

Im Alter von 67 Jahren ist am Mittwochmorgen der Sportjournalist Addi Furler gestorben. Wie seine Lebensgefährtin bestätigte, starb Furler nach einer Bandscheibenoperation.

dpa KÖLN. Der gebürtige Berliner war einer der populärsten deutschen Fernsehjournalisten. Bei der ARD-Sportschau zählte er zu den Männern der ersten Stunde. 1995 moderierte er die 5000. Ausgabe - seine letzte Sportschau. Jahrzehntelang prägte er die Szene des deutschen Trab- und Galopprennsports, er selbst gewann 39 Rennen im Sulky. Eigentlich wollte Furler Jockey werden, kam zur Vorstellung bei der Lehrstelle in Hoppegarten aber zu spät.

Er begann seine Karriere als 17-jähriger Reporter für die Fußball-Woche. Er war Chefsprecher der Deutschen Welle, moderierte den Kirchenfunk, synchronisierte mit seiner markanten Stimme etliche Beiträge und erfand den Galopper des Jahres. Furler war bis zu seinem Ableben Präsident des Verbandes Westdeutscher Sportjournalisten.

Anfang der 70-er Jahre erkrankte Furler an einem Nierenleiden. 14 Jahre lang war er auf die Dialyse angewiesen, ehe ihm 1982 in Hannover die Niere eines Unfallopfers übertragen wurde. Furler lebte in Bonn, von seiner Ehefrau Hildegard war er geschieden. Seine Tochter Vicky wurde eine erfolgreiche Amateurreiterin.

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