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adidas hebt nach starkem 2. Quartal seine Prognosen an

(dpa-AFX) Herzogenaurach - Europas größter Sportartikelhersteller adidas-Salomon < ADS.ETR > hat nach unerwartet deutlichen Ergebnissteigerungen im zweiten Quartal seine Umsatz- und Gewinnprognosen für das Geschäftsjahr 2004 angehoben.

(dpa-AFX) Herzogenaurach - Europas größter Sportartikelhersteller adidas-Salomon < ADS.ETR > hat nach unerwartet deutlichen Ergebnissteigerungen im zweiten Quartal seine Umsatz- und Gewinnprognosen für das Geschäftsjahr 2004 angehoben.

Der Gewinn soll im Gesamtjahr um etwa 20 Prozent steigen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Herzogenaurach mit. Bisher war ein Plus von 10 bis 15 Prozent erwartet worden. Außerdem soll der währungsbereinigte Konzernumsatz um etwa 5 Prozent zulegen. Zuvor hatte adidas mit einem Plus zwischen 3 und 5 Prozent gerechnet. "Ich war noch nie zuversichtlicher als heute, dass unser Konzern nachhaltig ausgezeichnete Leistungen erbringen kann", sagte Konzernchef Herbert Hainer.

Aktie Vorbörslich IM Plus

Vorbörslich legte der Aktienkurs leicht zu. Das Papier wurde bei Lang & Schwarz mit bis zu 100,98 Euro gehandelt, nachdem die Aktie am Dienstag mit 100,21 Euro aus dem Handel gegangen war. Der erste Eindruck sei sehr positiv, sagte ein Händler.

Im abgelaufenen zweiten Quartal hatte adidas bei Umsatz und Gewinn nach deutlichen Zuwächsen in Asien und Europa sowie Fortschritten auf dem Problemmarkt Nordamerika die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der Umsatz sei um 5,5 Prozent auf 1,468 Milliarden Euro gestiegen. Gleichzeitig erhöhte sich das Betriebsergebnis auf 92 Millionen Euro (+49,1%). Von dpa-AFX befragte Analysten hatten mit einem Umsatz von 1,43 Milliarden Euro und einem Betriebsgewinn von 77,8 Millionen Euro gerechnet. Der Überschuss erhöhte sich auf 44 Millionen Euro (+35,8%). Hier lag die Analystenprognose bei 39,3 Millionen Euro.

Austragsbestand

Die Auftragsbestände der Kernmarke adidas (in Euro) stiegen zum Ende des zweiten Quartals 2004 um 8 Prozent. Verbesserungen habe es in allen Regionen gegeben, hieß es. Auf dem Schlüsselmarkt Nordamerika verzeichnete adidas aber immer noch einen Rückgang von 2 Prozent. Mit der Marke adidas erlöst das fränkische Traditionsunternehmen etwa vier Fünftel seines Umsatzes.

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