Adidas-Salomon war der Gewinner
Dax schließt behauptet

Nach positiven amerikanischen Konjunkturdaten haben die deutschen Aktien in Frankfurt ihre frühen Verluste wieder wettgemacht. Der Deutsche Aktienindex Dax ging mit 4 998,44 Punkten aus dem Handel - 0,03 % unter dem Freitagsschluss. Der Index der 70 mittelgroßen Werte MDax schob sich auf 4 277,04 Zähler hoch und lag damit um 0,11 % im Plus. Am Neuen Markt befand sich der Nemax 50 noch mit 2,23 % in der Verlustzone auf 1 212,70 Punkten.

dpa-afx FRANKFURT. Nach Angaben der Nationalen Vereinigung der US-Einkaufsmanager ist das Barometer für die Konjunkturentwicklung in den USA im November auf 44,5 Punkte von 39,8 im Oktober gestiegen. Eine konjunkturelle Erholung ist nach Ansicht von Volkswirten zwar noch nicht in Sicht. Ein wichtiger Schritt sei aber getan, hieß es.

Auch die Rekordsteigerung der US-Verbraucherausgaben hob die Stimmung am Markt. Die Verbraucher hatten im Oktober auf das Jahr hochgerechnet rund 7,2 Billionen Dollar ausgegeben und damit 2,9 % mehr als im Vormonat, teilte das Handelsministerium am Montag mit.

Zu den Gewinnern im Dax zählte die Aktie des Sportartikelherstellers adidas-Salomon. Sie zog um 3,9 Prozent auf 73,95 Euro an. Das US-Investmenthaus Morgan Stanley hatte das Papier zum Kauf empfohlen, begründeten Händler die Kursgewinne. Ebenfalls von Analystenempfehlungen profitierte die Aktie des Halbleiterherstellers Infineon , die um 2,1 Prozent auf 22,39 Euro kletterte.

Die Aktie der Deutschen Telekom erholte sich zum Abend weitgehend von frühen Verlusten. Mit einem Abschlag von 1,5 Prozent kostete sie 18,85 Euro, nach einem Minus von 2,8 Prozent am Morgen. Grund für das Aufholen war, dass die ehemaligen VoiceStream-Aktionäre nicht wie befürchtet das Ende einer Haltefrist für den sofortigen Verkauf der T-Aktie nutzten. Der Kurs sei dafür zu niedrig, sagten Händler.

Gleichzeitig belaste die Umgewichtung des Morgan Stanley Capital International-Index (MSCI) den Kurs. Er wird unter Berücksichtigung des Streubesitzanteils neu zusammen gestellt. Die meisten T-Aktien sind im Staatsbesitz und nicht im freien Handel.

Zu den Verlierern zählte die Aktie des Mischkonzerns Preussag, die sich um 1,5 Prozent auf 27,57 Euro verbilligte. Die Analysten von Lehman Brothers hatten zuvor die Gewinnerwartung für Preussag für das Jahr 2001 gesenkt.

Nach Vorlage von Zahlen gab die Aktie des im MDax notierten Baukonzerns Hochtief ihre frühen Gewinne wieder ab und drehte ins Minus. Zuletzt kostete der Titel 15,46 Euro, ein Abschlag von 2,1 Prozent.

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