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adidas stellt Weichen für Fußball-WM 2006 - Prognose bekräftigt

Der Sportartikel-Hersteller adidas-Salomon stellt anderthalb Jahre vor der Weltmeisterschaft in Deutschland die Weichen für ein erfolgreiches Fußball-Geschäft. Mit dem Fachhändler Intersport vereinbarte Europas Branchenprimus am Donnerstag eine exklusive Partnerschaft für 2006.

dpa-afx HERZOGENAURACH. Der Sportartikel-Hersteller adidas-Salomon stellt anderthalb Jahre vor der Weltmeisterschaft in Deutschland die Weichen für ein erfolgreiches Fußball-Geschäft. Mit dem Fachhändler Intersport vereinbarte Europas Branchenprimus am Donnerstag eine exklusive Partnerschaft für 2006. Konzernchef Herbert Hainer bekräftigte zugleich das Ziel, in diesem Jahr einen Rekordumsatz mit Fußballartikeln zu erzielen: "Bei uns läuft es rund - und diese Dynamik wird uns weit in das Jahr 2006, wenn in Deutschland um die Fußballweltmeisterschaft gespielt wird, und darüber hinaus begleiten".

Adidas wird 2006 bevorzugter Markenpartner von Intersport-Gruppe im Bereich Fußball, wie beide Unternehmen mitteilten. Darüber hinaus werde adidas die dominierende Fußballmarke in den Intersport-Geschäften in ganz Europa, Russland und Kanada. Zur Verkaufsförderung sollen die Fachhändler exklusive Produkte erhalten. Über die finanziellen Bedingungen haben beide Unternehmen Stillschweigen vereinbart.

Die Intersport-Gruppe ist mit einem Einzelhandelsumsatz von 7,15 Mrd. Euro und über 4 700 angeschlossenen Geschäften in 28 Ländern einer der weltweit größten Sportfachhändler. Die adidas-Salomon-Aktie war am Donnerstagvormittag mit einem Aufschlag von 0,81 Prozent auf 120,64 Euro einer der stärksten Dax-Werte .

Rekordumsatz MIT Fussballartikeln Erwartet

In diesem Jahr erwartet adidas beflügelt von der Europameisterschaft in Portugal einen Rekordumsatz mit Fußballartikeln von mehr als 900 Mill. Euro. Das Herzogenauracher Unternehmen bekräftigte damit seine Prognose vom Oktober. Im Jahr 2003 hatte adidas 800 Mill. Euro mit Fußballartikeln umgesetzt. Der weltweite Marktanteil werde auf 35 Prozent steigen, hieß es.

"Es gibt (...) nicht den leisesten Zweifel für mich, dass adidas weiterhin weltweit die Nummer 1 im Fußball sein wird - insbesondere da die Begeisterung um die Fußballweltmeisterschaft 2006 vor unserer Haustür in Deutschland schon spürbar wird", sagte Konzernchef Hainer am Rande des Länderspiels Japan gegen Deutschland in Yokohama. Adidas erlöst mit Fußballartikeln etwa 15 Prozent seines Konzernumsatzes. Das fränkische Traditionsunternehmen rüstet Nationalmannschaften wie WM-Gastgeber Deutschland und Europameister Griechenland sowie zahlreiche Stars aus, darunter Zinedine Zidane und Michael Ballack. Ab 2005 sponsert adidas für zehn Jahre die US-Profiliga MLS.

Ausblick Bekräftigt

Am Mittwoch hatte adidas den Ausblick für 2004 und 2005 bekräftigt. In diesem Jahr werde der Konzernumsatz währungsbereinigt um etwa fünf Prozent steigen, der Überschuss um rund 20 Prozent. Für 2005 erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Bereich. Der Gewinn soll zwischen zehn und 15 Prozent zulegen.

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