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adidas weist Bericht über Einbruch im deutschen Fußball-Geschäft zurück

Europas größter Sportartikelhersteller adidas-Salomon hat einen Bericht über einen massiven Einbruch im deutschen Fußball-Geschäft zurückgewiesen.

dpa-afx HERZOGENAURACH. Europas größter Sportartikelhersteller adidas-Salomon hat einen Bericht über einen massiven Einbruch im deutschen Fußball-Geschäft zurückgewiesen. "Das Geschäft mit Fußballschuhen in Deutschland wächst in diesem Jahr zweistellig, auch wir legen zweistellig zu", sagte eine adidas-Sprecherin am Mittwoch auf Anfrage.

Das Wirtschaftsmagazin "Focus-Money" hatte unter Berufung auf das amerikanische Marktforschungsinstitut NPD berichtet, der Marktanteil von adidas bei Fußballschuhen sei in den ersten sechs Monaten um neun Prozentpunkte auf 40 Prozent eingebrochen, während gleichzeitig Erzrivale Nike um fünf Punkte auf 34 Prozent zugelegt habe. "Diese Zahlen sind falsch", sagte die adidas-Sprecherin. Der Marktanteil von adidas liege in diesem Segment um 17 Prozentpunkte über dem von Nike .

adidas hatte erst in der vergangenen Woche seine Prognose für das weltweite Geschäft mit Fußballartikeln von 850 auf 900 Mill. Euro angehoben. Damit würde der Weltmarktanteil den Konzernangaben zufolge von derzeit 33 auf dann 35 Prozent steigen. "Wir sind und bleiben klarer Marktführer im weltweiten Fußball-Geschäft und auch in Deutschland", sagte die Konzernsprecherin.

Die adidas-Aktie war am Vormittag mit einem Minus von 1,01 Prozent auf 115,52 Euro stärkster Verlierer im Deutschen Aktienindex Dax , der gleichzeitig leicht zulegte.

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