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Advance Bank soll an die Börse

Die Dresdner Bank will ihre Direktbank-Tochter Advance Bank nach den Worten von Konzern-Chef Bernd Fahrholz in zwölf bis 18 Monaten reif für einen Börsengang machen.

Reuters FRANKFURT. Die Dresdner Bank will ihre Direktbank Advance Bank-Tochter nach den Worten von Konzern-Chef Bernd Fahrholz in zwölf bis 18 Monaten reif für einen Börsengang machen. "Die Advance Bank wird in den nächsten zwölf bis 18 Monaten in die Lage für einen Börsengang versetzt werden", sagte Fahrholz am Mittwochabend im Internationalen Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten. Ob und in welchem Umfang die Advance Bank dann tatsächlich an die Börse gebracht werde, ließ Fahrholz offen. Die Direktbank-Tochter solle aus der Verlustzone geführt werden und 2001 schwarze Zahlen schreiben. Die Advance Bank habe seit dem Sommer einen kräftigen Zustrom an Kunden verzeichnet.

In die Advance Bank solle ein mobiler Vertrieb eingegliedert werden mit wenigen zentral gelegenen stationären "Akquisitionsshops", sagte Fahrholz. Damit werde die Bank dem Wunsch der Kunden Rechnung tragen, auch als Direktbank-Kunde einen persönlichen Kontakt zum Bank-Berater zu haben. Außerdem werde die Direktbank auch Produkte von dritten Anbietern vertreiben. "Wir befinden uns bei der Advance Bank auf dem richtigen Weg", sagte Fahrholz. Mit Blick auf die am Montag stattfindende Präsentation zu den Plänen der Advance Bank wollte Fahrholz keine näheren Details nennen. Im Jahr 1999 hatte die Advance Bank einen Verlust von 97,3 Mill. DM verbucht.

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