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Advanced Micro Devices: IBM beendet Zusammenarbeit

Nach Pressemeldungen vom Dienstag wird IBM die Verwendung von AMD-Chips in den für den nordamerikanischen Markt bestimmten PCs einstellen. Diese Berichte wurden von einem IBM-Unternehmenssprecher im Tagesverlauf bestätigt.

Bisher wurden die Athlon- und Duron-Chips in Verbraucher-PCs eingebaut. "Die Entscheidung von IBM ist keine wirkliche Überraschung", so Tim Mahon von der Credit Suisse. Das Management hatte bereits vor einiger Zeit eine anstehende Restrukturierung der PC-Sparte bekannt gegeben. In diesem Zusammenhang sollten die Produktlinien vereinfacht, die Herstellungsprozesse gestrafft und besonders profitable Bereiche ausgebaut werden. Auch wenn die Nachricht für Advanced Micro nicht erfreulich ist, dürften sich die Folgen dennoch in Grenzen halten. Big Blue spielt im nordamerikanischen Markt für Verbraucher-PCs eine unbedeutende Rolle und war nach Angaben des Researchinstitutes IDC im ersten Quartal nicht unter den zehn größten Anbietern anzutreffen. Dennoch rät Mahon Investoren bei Advanced Micro kurzfristig zur Vorsicht. Sowohl der andauernde Preiskrieg mit Intel als auch die Überkapazitäten im Flash Memory-Bereich stellten kurzfristige Risiken dar. Zudem lasse auch die erhoffte Nachfrageerholung im Anschluss an die Sommerferien auf sich warten. Die Kaufempfehlung wird vor allem wegen der im Vergleich zu anderen Chipherstellern niedrigen Bewertung aufrecht erhalten.

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