Änderung des Bundesliga-Spielplans ist unwahrscheinlich: ARD und DSF kämpfen um die Fußball-Bundesliga

Änderung des Bundesliga-Spielplans ist unwahrscheinlich
ARD und DSF kämpfen um die Fußball-Bundesliga

Momentan sieht es schlecht aus für die ARD. Der Tabellenführer Werder Bremen hat noch fünf Spiele vor sich und die liegen allesamt sonntags. Die ARD hat jedoch nur die Rechte zur Ausstrahlung der Samstagsspiele.

HB HANNOVER. Falls die Titelentscheidung am 29. oder 30. Spieltag fallen würde, wäre sie im DSF zu sehen. Die ARD plädiert für eine Verlegung von einzelnen Spielen und begründet dies mit ihren doppelt so hohen Einschaltquoten. Eine Änderung des bestehenden Spielplans wurde von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) bereits abgelehnt, der ARD-Sportkoordinator Hagen Boßdorf sagte jedoch am Dienstag: "Diese Gespräche sind noch nicht zu Ende".

Der DFL-Geschäftsführer Wilfried Straub erklärte hingegen: "Ich gehe nicht davon aus, dass es Änderungen geben wird". Die DFL hält die Kritik am Spielplan für nicht nachvollziehbar. Der vor einer Woche festgelegte Spielplan sei ausgewogen und habe nichts mit den aktuellen TV-Verhandlungen zu tun.

Werder Bremen erklärte sich unterdessen schon mit nachträglichen Änderungen einverstanden: "Wir haben nichts dagegen, wenn das eine oder andere Sonntagspiel auf den Samstag verlegt wird", ließ der Tabellenführer verlauten. Er hat in dieser Saison insgesamt acht Spiele am Sonntag, der FC Bayern hingegen nur vier.

Das DSF liefert die Zusammenfassungen, wenn Werder Bremen daheim gegen Hannover 96 (18. April) und beim VfL Bochum (25. April) antritt und dann möglicherweise Verfolger Bayern München endgültig abhängt. Bei einer Meisterschaftsentscheidung am 30. Spieltag wäre die ARD überhaupt nicht beteiligt, da die Bayern ihr Spiel gegen 1860 München ebenfalls am Sonntag austragen.

"Es liegt auf der Hand, dass es bei unterschiedlichen Rechte-Nehmern für Samstag und Sonntag zu Interessenkonflikten kommen kann", erklärte Boßdorf. Die ARD hat die Rechte für die Zusammenfassungen der sieben Samstagsspiele, während der DSF die beiden Partien am Sonntag kommentiert. An den letzten beiden Spieltagen werden neun Begegnungen parallel ausgespielt.

Das DSF freut sich derweil über sein Glück: "Dass wir ab und zu mal Bayern München und Werder Bremen zeigen dürfen, ist legitim", sagte DSF-Geschäftsführer Rainer Hüther.

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