Ängste vor einer Eskalation der Militärschläge in Afghanistan belasteten den Markt
Hongkonger Börse schließt wegen Gewinnmitnahmen schwächer

Die Börse Hongkong hat am Freitag trotz positiver US-Vorgaben deutlich schwächer geschlossen. Händlern zufolge nahmen die Investoren die zum Teil deutlichen Gewinne des Vortages mit.

Reuters HONGKONG. Vor dem anstehenden Wochenende hätten sich Unsicherheiten über die wirtschaftliche Entwicklung im Inland sowie Ängste vor einer Eskalation der Militärschläge in Afghanistan breit gemacht. Der Hang-Seng-Index notierte zum Handelsschluss 2,36 Prozent tiefer bei 10 274,13 Zählern.

Im Telekomsektor notierten die Aktien des grössten chinesischen Mobilfunkanbieters China Mobile nach den deutlichen Kurszuwächsen seit den Anschlägen vom 11. September in den USA um 5,37 Prozent tiefer bei 24,65 HK-Dollar. Händler begründeten diese Verluste mit Gewinnmitnahmen. Im Minus schlossen auch China Unicom , die 4,79 Prozent auf 8,95 HK-Dollar verloren.

Deutliche Einbussen erlitten auch die Papiere des größten chinesischen PC Legend Holdings, -Herstellers die über 4 Prozent auf 3,57 HK-Dollar fielen. Im schwächer tendierenden Immobiliensektor notierten die Titel von Henderson Land um 3,77 Prozent tiefer auf 24,30 HK-Dollar.

Laut Händlern litten auch Bankwerte unter Verkaufsdruck. So ermässigten sich die Papiere von Hang Seng Bank um 2,37 Prozent auf 82,50 HK-Dollar. Die Titel des Bankenschwergewichtes HSBC Holdings verloren 0,29 Prozent auf 85,75 HK-Dollar.

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