„Ära der Bildröhre ist vorbei“
Sharp setzt auf LCD-Fernseher

Der Weltmarktführer bei Flüssigkristall- Bildschirmen Sharp will mit einer Modelloffensive die Wohnzimmer der Verbraucher erobern. Die Ära der Bildröhren-Fernseher gehe zu Ende, sagte Sharp Europa-Chef Helmut Engel am Dienstag vor Beginn der weltgrößten Computermesse CeBIT in Hannover.

HB/dpa HANNOVER. Weltweit werde der jährliche Absatz von LCD-Fernsehern bis zum Jahr 2005 von aktuell 3 auf 13 Millionen Geräte zulegen. Sharp sei optimistisch, bis dann seinen Marktanteil von 50 Prozent zu halten. Das LCD-Geschäft werde 2003 ein Umsatzwachstum von rund 7 Prozent garantieren.

Neben der TV-Sparte sollen Foto-Handys zum Wachstumsmotor des japanischen Technologie-Konzerns werden. Sharp habe neuartige LCD-Displays entwickelt, die auch dreidimensionale Bilder darstellten und damit ein gutes Vehikel für die neue Mobilfunkgeneration UMTS seien, sagte Engel. Sharp hatte in den Ende Dezember 2002 abgeschlossenen ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres den weltweiten Umsatz um 12,7 Prozent auf 11,3 Milliarden Euro gesteigert. Der Überschuss kletterte in diesem Zeitraum um 77 Prozent auf etwa 280 Millionen Euro. Der Konzern hat knapp 60 000 Beschäftigte.

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