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Aerospace will 1000 Stellen abbauen

Als Folge der Krise in der Luftfahrtindustrie nach den Anschlägen in den USA will B/E Aerospace Inc. 1000 Stellen abbauen und fünf Werke schließen.

Reuters WELLINGTON. Außerdem werde das Unternehmen seine Erwartungen für die Geschäftsergebnisse senken, teilte der US-Hersteller von Produkten zur Ausstattung von Flugzeugkabinen am Dienstag in Wellington mit. Mit dem angekündigten Stellenabbau wird jede fünfte Stelle bei dem Unternehmen gestrichen.

Nach den Anschlägen vom 11. September habe die Nachfrage der Fluggesellschaften stark nachgelassen, sagte Firmenchef Robert Khoury am Dienstag in Wellington (US-Bundesstaat Florida). Viele Airlines nähmen derzeit Abstriche bei den Flügen, beim Personal und bei den Modernisierungen vor. Wegen des Rückgangs sowohl im Anschlussmarkt als auch bei der Nachfrage im Bereich neuer Flugzeuge bleibe dem Konzern nichts anderes übrig, als Kapazitäten zu reduzieren, sagte Khoury weiter. Die angekündigten Maßnahmen führen nach Firmenangaben zu Belastungen in Höhe von 15 Millionen Dollar.

B/E Aerospace rechnet für die zweiten sechs Monate des im Februar endenden Geschäftsjahres 2002 nur noch mit Umsätzen von rund 340 Millionen Dollar, wie es weiter hieß. Das Nettoergebnis werde ohne Berücksichtigung der geplanten Sonderbelastungen voraussichtlich um die Gewinnschwelle liegen. Vor den Anschlägen am 11. September hatte der Flugzeug-Zulieferer nach eigenen Angaben noch mit Umsätzen von über 450 Millionen Dollar und einem Gewinn von 90 Cents pro Aktie gerechnet. Für das erste Halbjahr hatte B/E einen Umsatz von 356 Millionen Dollar und einen Nettogewinn vor Sonderposten von 16,7 Millionen Dollar ausgewiesen.

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