Ärzte beklagen Kluft zwischen Arbeitsbedingungen und Verdienst
Frankreich: Protestwoche im Gesundheitswesen

Eine Protestwoche französischer Gewerkschaften droht das Gesundheitswesen des Landes lahm zu legen. In mehreren Dutzend Krankenhäusern des Großraums Paris sowie in Lyon, Marseille und anderen Großstädten legte das Personal am Montag die Arbeit nieder.

dpa PARIS. Es fordert eine Wiederaufnahme der Verhandlungen um Arbeitszeitverkürzung und Zehntausende zusätzlicher Stellen. An diesem Dienstag wollen Krankenschwestern und Krankenpfleger in den Ausstand treten, und für Mittwoch kündigten die Haus- und Fachärzte einen "Tag ohne Arzt" an, um zusammen mit den anderen Beschäftigen des Gesundheitswesens für höhere Honorare und Löhne einzutreten.

"In diesen Tagen sollten Sie möglichst nicht krank werden", riet die Pariser Tageszeitung "Libération" am Montag seinen Lesern, "das wird eine verrückte Woche." Die Verhandlungen der Allgemeinärzte mit den Krankenkassen über höhere Honorare für die Behandlungen und für Hausbesuche scheiterten vor etwa zwei Wochen. Die Ärzte beklagen eine immer größere Kluft zwischen den Arbeitsbedingungen und ihrem Verdienst.

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