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Ätzende Dämpfe am Frankfurter Flughafen

Nach dem Kontakt mit unbekannten ätzenden Dämpfen sind 61 Beschäftigte des Frankfurter Flughafens mit Augen- und Atemwegreizungen in einem Krankenhaus behandelt worden.

dpa FRANKFURT. Nach dem Kontakt mit unbekannten ätzenden Dämpfen sind 61 Beschäftigte des Frankfurter Flughafens mit Augen- und Atemwegreizungen in einem Krankenhaus behandelt worden.

Die Mitarbeiter der Lufthansa und des Flughafenbetreibers Fraport seien am Mittwochabend nach den Untersuchungen aber wieder aus der Universitätsklinik entlassen worden, sagte Fraport-Sprecher Wolfgang Schwalm am Donnerstag. "Einige arbeiten schon wieder."

Welcher gasförmige Stoff die Beschwerden verursacht hatte und woher er stammte, konnte zunächst nicht geklärt werden. "Es sind alle Möglichkeiten abgesucht worden, es wurde aber keine auslösende Quelle gefunden", berichtete Schwalm. "Die Untersuchungen laufen weiter." Fluggäste mit Beschwerden hätten sich nicht gemeldet.

Die Ausdünstungen seien gegen 20.00 Uhr in der Nähe der Schalter in der Abflughalle A des Terminals I bemerkt worden. Ob sie aus dem Boden, der Decke oder einem anderen Ort kamen, konnte nicht geklärt werden. Bis die Flughafen-Feuerwehr eintraf, hatte sich die Substanz verflüchtigt. Die Halle wurde vorsorglich gesperrt und die Abfertigung verlagert. Da die Feuerwehr keine Luftbelastung messen konnte, sei die Halle nach rund einer Stunde wieder geöffnet worden.

Weder in der Abflughalle noch im Gepäck der Fluggäste fand sich laut Fraport ein Hinweis auf Art und Herkunft der ätzenden Dämpfe. Von der Gepäckkontrolle waren rund 800 Passagiere betroffen, die nach Berlin, Finnland, Chile und Südafrika unterwegs waren. Ihre Maschinen starteten verspätet. Der übrige Flugbetrieb lief ohne Beeinträchtigungen weiter.

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