Äußerst geringe Umsätze
Feiertagsstimmung vielerorts

Aufgrund des Himmelfahrt-Feiertags präsentierten sich die europäischen Börsen überwiegend lustlos.

Die europäischen Börsen haben sich am Dienstag infolge des Himmelfahrt-Feiertags in vielen Ländern überwiegend lustlos präsentiert. Händler sprachen von sehr geringen Umsätzen. Im Vordergrund standen Technologie-, Banken- und Ölwerte. Marktteilnehmer führten die Aufwärtstendenzen vielerorts auf die guten US-Vorgaben zurück. Der Dow-Jones-Index 30 führender Industriewerte war am Montag mit einem Plus von 148,34 Punkten oder 1,35 % höher auf 11 176,14 Zählern aus dem Handel gegangen. Der technologielastige Nasdaq-Composite-Index gewann 1,58 % auf 3849,46 Zähler.

Der Stoxx-50-Index für die größten Unternehmen aus der EU und der Schweiz fiel bis gegen 14 Uhr um 0,22 % auf 4977 Zähler, der Euro-Stoxx-50-Index für die Blue Chips aus der Europäischen Währungsunion (EWU) rutschte um 0,18 % auf 5209 Punkte.





London - FTSE-Index höher

An der Londoner Börse ist der FTSE-100-Index am Dienstagmittag um 0,68 % auf 6463 Punkte gestiegen. Im Mittelpunkt des Geschehens standen Banken- und Öltitel. So gewannen BP Amoco 2,2 und Shell 1,7 %. Fusionsgerüchte im Bankensektor sorgten für Kursaufschwünge bei HSBC (plus zwei Prozent), Abbey National (plus drei Prozent) und Alliance und Leicester (plus knapp vier Prozent).





Zürich - SMI-Index abwärts

Die Schweizer Börse ist nach einer festeren Eröffnung im Verlauf leicht in die Verlustzone abgebröckelt. Der SMI Index sank bis zur Mittagszeit 10,3 Zähler auf 8262,8 Punkte. Das überraschend gute Abschneiden der Bank Bär im ersten Halbjahr habe dem Finanzbereich eine gewisse Stütze verliehen, hieß es. Bär nannte für das erste Halbjahr einen Gewinnanstieg um 80 %, was die Börse mit einem Anstieg von 430 sfr auf 7825 sfr honorierte. Ciba , die die Erwartungen beim Gewinn mit 215 (erwartet 198) Mill. sfr übertrafen, mussten die frühen Gewinne wieder abgeben. Die Aktie, die sich bereits im Vorfeld des Ergebnisses erholt habe, verlor zwei sfr auf 105,25 sfr.





Paris - CAC-Index folgt Vorgaben

In Paris präsentierte sich die Börse behauptet, der CAC-Index für die 40 größten Unternehmen stieg um 0,3 % auf 6628 Punkte. Zu den größten Gewinnern zählten der Chiphersteller STMicroelectronics mit einem Zuwachs von 4,36 sowie die Ölgesellschaft TotalFinaElf mit 2,61 %.





Mailand - Börse wegen Feiertag geschlossen



Madrid - Ibex-Index knapp behauptet

An der Börse in Madrid zeigten sich die Kurse infolge des Feiertags bei geringen Umsätzen in lustloser Verfassung. Der Ibex-Index notierte knapp behauptet auf 11186 Zählern. Telefonica gaben um einen halben Prozentpunkt auf 24,88 Euro nach. Der Telefonieanbieter wollte einen Bericht der "Financial Times" nicht kommentieren, wonach die Gesellschaft an einer Übernahme der finnischen Mobilfunkgesellschaft Sonera interessiert sei.



Amsterdam - AEX-Index in Rekordlaune

An der Amsterdamer Börse präsentierten sich die Kurse den guten Vorgaben folgend in Rekordlaune. Der AEX-Index notierte am Mittag mit 0,06 % im Plus auf 687 Punkte, nachdem das Barometer im Morgenhandel ein neues Allzeithoch bei 692,44 Zählern markiert hatte. Vor allem Technologieaktien waren im Aufwind. Kabelanbieter UPC ragten mit einem Zuwachs von knapp neun Prozent auf 27,48 Euro heraus.





Wien - ATX-Index niedriger

An der Wiener Börse ist der ATX-Index um 0,26 % auf 1171 Punkte gefallen. Bank Austria gaben um 0,90 Euro auf 61,70 Euro nach. Insgesamt präsentierte sich das Handelsgeschehen Händlern zufolge lustlos.





Brüssel - BEL20-Index in Feiertagslaune

In Brüssel zeigte sich der Bel20-Index wegen eines Feiertages in lustloser Verfassung. Zur Mittagszeit fiel das Barometer um 0,39 % auf 3177 Zählern. Schwergewicht Fortis gab um 0,43 % auf 34,60 Euro nach.





Stockholm - OMX-Index nach Gewinnen wieder abwärts

In Stockholm fielen die Kurse zur Mittagszeit. Der OMX-Index notierte nach einem freundlichen Start 1,96 % tiefer auf 1288 Punkten. Indexschwergewicht Ericsson notierte jedoch leicht im Plus bei 177 Schwedischen Kronen. Rivale Nokia gab dagegen um sechs Kronen auf 376,50 nach.

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