Äußerst zurückhaltende Prognose
Allianz Sach: Schadenaufwand stieg stärker als Beiträge

Die Allianz Sachgruppe Deutschland hat im Geschäftsjahr 2001 trotz gestiegener Beiträge und weniger Schadenmeldungen ihren versicherungstechnischen Verlust gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet. Für ein Ansteigen der Schadenquote auf 75,6 (Vorjahr: 74,0) % macht die Gruppe neben den Belastungen aus den Terroranschlägen in den USA zahlreiche Großschäden verantwortlich.

vwd MÜNCHEN. Das Vorsteuerergebnis ging auf 649 (715) Mill. ? zurück, teilte die Gruppe, in der das Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft von sieben deutschen Gesellschaften gebündelt ist, am Donnerstag in München mit.

Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr fiel äußerst zurückhaltend aus. Für 2002 rechne der Versicherer mit einem Umsatzwachstum im Breitengeschäft, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Allianz Versicherungs-AG Reiner Hagemann. Insbesondere bei der Versicherung von Unternehmen werde die risikoorientierte Zeichnungs- und Prämienpolitik weiter verfolgt, "um in diesen Segmenten wieder ertragreich wachsen zu können.

Den Rückgang bei der Zahl der Neuabschlüsse in allen Sparten um 9,9 % auf 3,1 Millionen Verträge begründete der Versicherer mit dem Wettbwerbsdruck in der Kfz-Versicherung und einer selektiven Zeichnungspolitik im Bereich der Unternehmen. Der Bestand an Verträgen mit einer Laufzeit von einem Jahr an ging um 0,8 % auf 44,3 Millionen zurück. Beim Ergebnis aus Kapitalanlagen legte der Versicherer auf 1,254 (1,179) Mrd. ? zulegen.

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