Afffäre um Waffenschmuggel
Französisches Außenministerium durchsucht

dpa PARIS. In der französischen Affäre um Waffenschmuggel nach Angola und Geldwäsche sind am Dienstag erneut Räume des von Hubert Vedrine geleiteten Außenministeriums in Paris durchsucht worden. Der Untersuchungsrichter habe seine Durchsuchungen abgeschlossen, wurde aus dem Umfeld des Ministeriums bestätigt.

In der Affäre um den illegalen Verkauf russischer Waffen nach Angola ermittelt die Pariser Justiz unter anderem auch gegen Jean-Christophe Mitterrand, Sohn des früheren sozialistischen Staatspräsidenten Francois Mitterrand.

Vedrine soll von dem ehemaligen Mitterrand-Berater Jacques Attali auf die Steuerschulden des Waffenhändlers Pierre Falcone angesprochen worden sein, die später halbiert worden seien. Falcone gilt als Schlüsselrolle in der Affäre.

Das Außenministerium hat bestritten, dass Vedrine sich für Falcone eingesetzt haben könnte. Bei der ersten Durchsuchung am 9. März soll nach Berichten ein Schreiben des Steueranwalts von Falcone an Vedrine sicher gestellt worden sein, an deren Rand der Außenminister "wenn er anruft, ausweichen" vermerkt habe.

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