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Afghanische Teppich-Händler in den USA melden Verkaufsanstieg

In den USA ist die Nachfrage nach handgefertigten Teppichen aus Afghanistan seit Beginn der amerikanischen Militäraktionen gestiegen.

dpa LOS ANGELES. Nach einem Bericht der "Los Angeles Times" vom Montag melden Orientteppich-Händler in Kalifornien deutlich höhere Verkaufszahlen von handgeknüpfter Ware, die zumeist von afghanischen Flüchtlingen in Pakistan erstellt wurde. Die Kunden hätten Angst, dass die Ware durch den Krieg knapp werde, sagte der Teppichhändler Farid Niazi der "Los Angeles Times".

Afghanische Teppiche erzielen in den USA Preise von bis zu 30 000 Dollar. Ein drei mal vier Meter großer Teppich kostet im Schnitt 2000 Dollar. Unter Sammlern besonders gefragt seien die so genannten Kriegs-Teppiche mit Szenen aus dem Krieg gegen die Sowjetunion, berichteten die Händler. Dem Zeitungsbericht zufolge ist derzeit noch genug Ware erhältlich, allerdings befürchteten die Importeure bei anhaltenden Kämpfen eine Verknappung der Lieferungen. Mit dem Kauf der Teppiche unterstütze man die Flüchtlinge und nicht die Taliban, versicherte ein Händler der "Los Angeles Times".

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