Afrikanische Vermittler unternehmen neuen Versuch
Humanitäre Tragödie droht an der Elfenbeinküste

Westafrikanische Vermittler wollen an diesem Donnerstag einen neuen Vermittlungsversuch zwischen Rebellen und Regierung der Elfenbeinküste unternehmen.

HB/dpa NAIROBI/ABIDJAN. Wie der Vorsitzende der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas, Mohammed Chambas, dem britischen Radiodender BBC sagte, werde er eine Delegation in die Rebellenhochburg Bouaké führen.

Chambas äußerte sich optimistisch mit Blick auf eine baldige Unterzeichnung des mehrfach verschobenen Waffenstillstandsvertrags, der die seit vier Wochen währenden Unruhen beenden soll. "Die Rebellen sind dazu grundsätzlich bereit", sagte der Ecowas- Vorsitzende. Chambas wird unter anderem vom senegalesischen Außenminister Cheikh Tidiane Gadio begleitet.

Tausende weitere Menschen flohen unterdessen aus den umkämpften Städten des einst stabilsten Landes Westafrikas. Internationale Hilfsorganisationen warnten vor einer humanitären Tragödie. Großbritannien, Belgien, die Niederlande, Portugal und Spanien hatten ihre Staatsbürger am Vorabend aufgefordert, das Land zu verlassen. Die meisten westlichen Ausländer waren bereits vor zwei Wochen mit Unterstützung französischer Truppen außer Landes gebracht worden.

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