"Agenda 2010" als notwendig bezeichnet
Hundt plädiert für Aussetzung der Rentenerhöhung

Die Renten sollten nach den Worten von Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt in diesem Jahr nicht wie vorgesehen erhöht werden. Sonst drohe Anfang 2004 in der Rentenversicherung eine Beitragsanhebung von heute 19,5 auf mindestens 19,8 %, sagte Hundt dem "Offenburger Tageblatt" (Samstag).

HB/dpa OFFENBURG. "Wir müssen endlich diese Beitragsspirale stoppen. Dazu gehören die Aussetzung der nächsten Rentenanpassungen, die Erhöhung der Abschläge bei vorzeitigem Rentenbeginn von 0,3 auf 0,5 % im Monat sowie die Anhebung der abschlagsfreien Altersgrenze ab 2012 vom 65. auf das 67. Lebensjahr", forderte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA).

Die "Agenda 2010" müsse schnellstens, ohne Abstriche und ohne das Zusatzprogramm mit weiteren Belastungen für die Wirtschaft vom SPD-Sonderparteitag verabschiedet werden. "Auf keinen Fall darf die SPD diese zaghaften Reformansätze auf ihrem Bundesparteitag weiter verwässern und weichspülen. Das wäre das falsche Signal für den Wirtschaftsstandort." Nötig seien vielmehr weitergehende Reformen, um aus der aktuellen Krise herauszukommen.

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