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Agilent: Massenentlassung

Neue Massenentlassungen in den USA: Der Hersteller von elektronischen Testgeräten, Agilent, wird neun Prozent der Belegschaft vor die Tür setzen. Das bedeutet, dass 4.000 Angestellte die Firma verlassen müssen.

Die momentane Nachfrageflaute machten diesen Schritt erforderlich, so die Begründung. Agilent hatte am Montag nach Börsenschluss die Geschäftszahlen für das dritte Quartal vorgelegt. Zwar stand ein Verlust in Höhe von 24 Cents pro Aktie zu Buche. Doch Analysten hatten mit Schlimmerem, nämlich mit einem Verlust in Höhe von 35 Cents pro Aktie, gerechnet. Der Umsatz fiel gegenüber dem Vorjahr von 2,35 Milliarden auf 1,81 Milliarden Dollar. Durch den Stellenabbau werden nun zusätzliche Kosten in Höhe von 200 Millionen Dollar anfallen. Das wiederum dürfte das Ergebnis im vierten Quartal belasten. Anstelle von 17 Cents pro Aktie wird voraussichtlich ein Verlust in Höhe von 50 bis 70 Cents pro Aktie anfallen. Kunden haben Aufträge in Millionenhöhe storniert. Das Agilent Geschäft leidet unter anderem unter der schleppenden Handynachfrage.

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