Agiv-Aktien zum Nulltarif
Agiv einigt sich mit Kleinaktionären

Die Agiv Real Estate hat sich in ihrem seit Jahren schwelenden Rechtsstreit mit Kleinaktionären nach eigenen Angaben vor Gericht auf einen Vergleich geeinigt.

rtr FRANKFURT. Die Kleinaktionäre könnten in diesem Zusammenhang Agiv-Aktien zum Nulltarif beziehen, teilte die im MDax gelistete Immobilien-Finanzholding am Mittwoch mit. Damit werde ein Schlussstrich unter eine Vielzahl gerichtlicher Anfechtungsklagen der Kleinaktionäre aus den Jahren 1999 und 2000 gezogen. Darin sei es unter anderem um den Verkauf von Beteiligungen sowie Jahresabschlüsse und Beschlüsse zur Gewinnverwendung, Aktienrückkauf und Kapitalherabsetzung gegangen. So hätten die Kläger der Agiv zufolge bei den Beteiligungsverkäufen dagegen protestiert, dass die Kaufpreise zu niedrig bemessen worden seien. Zum Ausgleich eines Schadens werde allen Aktionären im Rahmen einer bereits beschlossenen Barkapitalerhöhung Agiv-Aktien im Verhältnis 9:1 zum Ausgabebetrag von einem Euro je Aktie angeboten. Den Ausgabepreis übernehme dann die Mehrheitsaktionärin HBAG Real Estate. Die maßgeblichen Großaktionäre würden dabei ihr Bezugsrecht nicht wahrnehmen, hieß es. Ein entsprechendes Angebot werde den außenstehenden Aktionären nach Eintragung der Kapitalerhöhung unterbreitet.

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