Agrar-Subventionen
EU-Erweiterung soll sich rechnen

EU-Erweiterungskommissar Günter Verheugen hat die milliardenschweren Agrarsubventionen in einer vergrößerten EU verteidigt.

dpa BERLIN. "Neben den Ausgaben wird es einen bedeutenden wirtschaftlichen Zuwachs geben, von dem Deutschland am meisten profitiert", sagte Verheugen am Freitag im Deutschlandfunk.

Es sei ja bereits heute so, "dass durch den enormen Zuwachs des Handels mit den künftigen ost- und mitteleuropäischen Mitgliedsländern Deutschland seine Exportleistungen enorm steigern konnte. Das lässt sich in Arbeitsplätze, Steuern und Beiträgen zu den sozialen Sicherungssystemen umrechnen", sagte Verheugen. Langfristig sei Instabilität in den ost- und mitteleuropäischen Ländern teurer als die Erhaltung von Stabilität.

Unmittelbar vor Beginn des EU-Gipfels in Sevilla hatte Bundeskanzler Gerhard Schröder sich gegen die Übertragung der Agrarhilfen auf die bis zu zehn neue Mitgliedstaaten gewandt. Damit sei die Grenze der Belastbarkeit für Deutschland als größter EU- Beitragszahler erreicht, meinte Schröder.

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