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Ahold schließt Vergleich im Streit um Geheimvereinbarungen - acht Millionen Euro Strafe

Der niederländische Einzelhandelskonzern Ahold hat im Streit um stillschweigende Vereinbarungen bei Joint Ventures einen Vergleich mit den Justizbehörden des Landes geschlossen. Das Unternehmen werde eine Strafe von acht Mill. Euro zahlen, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Den Haag mit.

dpa-afx DEN HAAG. Der niederländische Einzelhandelskonzern Ahold hat im Streit um stillschweigende Vereinbarungen bei Joint Ventures einen Vergleich mit den Justizbehörden des Landes geschlossen. Das Unternehmen werde eine Strafe von acht Mill. Euro zahlen, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Den Haag mit.

Ahold habe den Gebrauch von stillschweigenden Vereinbarungen uneingeschränkt eingeräumt. Das Unternehmen habe diese Vereinbarungen mit seinen Partnern im Hinblick auf die Joint Ventures ICA in Skandinavien, Bompreco in Brasilien sowie Velox und Disco in Argentinien geschlossen. Sie seien nicht Teil der offiziellen Verträge gewesen.

Ahold-Vorstandsmitglied Peter Wakkie sagte, der Vergleich sei im besten Interesse der Anteilseigner. Auf diese Weise sei en "langes, kostspieliges und zeitraubendes gerichtliches Verfahren" verhindert worden. Gleichzeitig seien damit weitere Ermittlungen in die Vergangenheit des Unternehmens überflüssig geworden.

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