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Ahold weitet im dritten Quartal Fehlbetrag aus und erzielt weniger Umsatz

Der niederländische Einzelhandelskonzern Ahold hat im dritten Quartal seinen Verlust ausgeweitet und weniger Umsatz erzielt. Der Fehlbetrag habe sich von 100 Mill. Euro im Vorjahresquartal auf 166 Mill. Euro ausgeweitet, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Amsterdam mit.

dpa-afx AMSTERDAM. Der niederländische Einzelhandelskonzern Ahold hat im dritten Quartal seinen Verlust ausgeweitet und weniger Umsatz erzielt. Der Fehlbetrag habe sich von 100 Mill. Euro im Vorjahresquartal auf 166 Mill. Euro ausgeweitet, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Amsterdam mit. Der Nettoverlust sei hauptsächlich durch den Kauf des skandinavischen Gemeinschaftsunternehmens ICA sowie durch erhöhte Abschreibungen beeinflusst.

Der operative Verlust belief sich auf 37 Mill. Euro, nachdem im Vergleichszeitraum ein Gewinn von 34 Mill. angefallen war. Der Umsatz sank im abgelaufenen Quartal um 8,3 Prozent auf 12,0 Mrd. Euro. Ohne Währungseffekte und Desinvestitionen sei jedoch ein Umsatzwachstum von 0,8 Prozent erzielt worden.

Zugleich bestätigte Ahold seinen Ausblick für das Gesamtjahr. Dem Einzelhandel, vor allem in den USA, stehe ein stärkerer Wettbewerb bevor und ein erhöhter Werbeaufwand. Der operative Gewinn vor Abschreibungen und Sonderposten in der Sparte US-Foodservice werde 2004 in Dollar gemessen positiv sein und den Stand von 2002 nicht später als 2006 überschreiten. Weiterhin habe im dritten Quartal der Netto-Cashflow aus dem operativen Geschäft 396 Mill. Euro betragen. Im Vorjahresquartal seien es noch 195 Mill. Euro gewesen.

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