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AIG-Chef: Versicherer wird wohl nur noch direkte Provisionen zahlen

Der weltgrößte Versicherer American International Group Inc. (AIG) wird wahrscheinlich seine "Kontingent-Kommissionen" kippen und stattdessen direkte Provisionen zahlen. Das kündigte AIG-Chef Maurice Greenberg am Freitag an.

dpa-afx NEW YORK. Der weltgrößte Versicherer American International Group Inc. (AIG) wird wahrscheinlich seine "Kontingent-Kommissionen" kippen und stattdessen direkte Provisionen zahlen. Das kündigte AIG-Chef Maurice Greenberg am Freitag an. Er reagierte damit auf eine vom New Yorker Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer eingereichte Klage gegen den größten US-Versicherungsmakler Marsh & Mclennan und dessen Tochterfirma Marsh Inc.

In der Klage geht es um Zahlungen über so genannte Kontingent-Kommissionen von Versicherungen an Marsh, die über den normalen Verkaufskommissionen gelegen haben sollen. Im Gegenzug sollen Marsh und seine unabhängigen Makler Geschäfte an die Versicherungen gesteuert und ihnen zugeteilt haben.

Die zur amerikanischen Münchener-Rück-Tochter American Re gehörende Munich American Riskpartners sowie die Versicherungen ACE Ltd. , American International Group Inc. (AIG) und The Hartford Financial Services Group Inc. wurden in der Klageschrift erwähnt. Sie sind aber nicht angeklagt worden. Weitere Versicherungen würden noch untersucht, hieß es am Donnerstagabend.

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