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Air-Liquide-Chef: 'Deutschland soll unser Tor noch Osteuropa sein'

Der französische Industriegase-Hersteller Air Liquide will seinen Umsatz in den kommenden fünf Jahren um sieben bis neun Prozent steigern und sein Geschäft weiter internationalisieren.

dpa-afx FRANKFURT. Der französische Industriegase-Hersteller Air Liquide will seinen Umsatz in den kommenden fünf Jahren um sieben bis neun Prozent steigern und sein Geschäft weiter internationalisieren. "Deutschland soll dabei unser Tor nach Osteuropa und morgen möglicherweise in die Ukraine und nach Russland sein", sagte Benoit Potier der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitagausgabe). Auch beim Gewinn strebt der Konzern "langfristig" wieder ein zweistelliges Plus an.

Air Liquide ist in Deutschland nach der Messer-Übernahme nun die Nummer zwei hinter Linde . Die Übernahme bringt den Konzern - bei aller Variabilität der Teilmärkte - von insgesamt rund 13 Prozent Marktanteil auf rund 32 Prozent. Die Übernahme von weiten Teilen des deutschen Unternehmens Messer Griesheim nennt Potier eine "hervorragende Akquisition". Als Synergieeffekte peilt Air Liquide 100 Mill. Euro in zwei Jahren an und hat dabei die Vorgaben für zusätzliche Umsätze durch den gemeinsamen Auftritt konservativ eingeschätzt.

Der Großteil der Zielsumme bestehe aus Kosteneinsparungen. In Deutschland baue Air Liquide rund 500 Stellen ab, wobei etwa 200 neue Positionen in der Gruppe angeboten würden. Am Ende werde Air Liquide von 2 800 eigenen und durch Messer Griesheim hinzugekommenen Stellen rund 2000 behalten, bestätigte der Air-Liquide-Manager.

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